Durchzugskräftiger, sparsamer Einzylinder-Motor für dynamischen Fahrspaß und breites Einsatzspektrum.

Durchzugskräftiger, sparsamer Einzylinder-Motor für dynamischen Fahrspaß und breites Einsatzspektrum.

Herzstück der neuen BMW G 650 GS ist der 652 cm3 große Einzylinder mit vier Ventilen, zwei obenliegenden Nockenwellen, elektronischer Kraftstoff-Einspritzung und Doppelzündung, bekannt aus der BMW F 650 GS bis Baujahr 2007.

Mit einer Leistung von 35 kW (48 PS) bei 6 500 min-1 sowie einem maximalen Drehmoment von 60 Nm bei 5 000 min-1 stellt er in Verbindung mit dem geringen Gewicht von nur 192 kg fahrfertig vollgetankt gerade auf Landstraßen und in leichtem Gelände einen überaus dynamischen Partner dar.

Aufgrund der in Spanien bereits gültigen und in der restlichen Europäischen Union Anfang 2013 in Kraft tretenden Führerscheinregelung wurde die ECE-Version der G 650 GS auf eine Leistung von 35 kW (48 PS) und ein maximales Drehmoment von 60 Nm homologiert. Für EU-Führerscheinneulinge außerhalb Spaniens ist eine Leistungsreduzierung auf 25 kW (34 PS) zur Nachrüstung verfügbar.

Für eine im Einzylinder-Segment vorbildliche Laufkultur sorgt eine Ausgleichswelle, die Vibrationen weitgehend unterbindet. Mit einem geregelten Katalysator sowie der Motorsteuerung BMS-C II ermöglicht das mit Doppelzündung ausgerüstete Triebwerk die Einhaltung der gültigen Emissionsvorschriften. Auch Fahrkomfort und Gasannahme sowie ein bemerkenswert geringer Kraftstoffverbrauch sind die praxisrelevanten Ergebnisse dieser Technik.

Das auf 11,5:1 verdichtete Triebwerk ist auf eine Kraftstoffqualität mit einer Oktanzahl von mindestens 91 ROZ ausgelegt und glänzt mit beispielhaft niedrigen Verbrauchswerten. Der Verbrauch bei konstanten 90 km/h liegt so beispielsweise bei nur 3,2 Liter pro 100 km. Reichweiten von 350 Kilometern und mehr sind somit möglich.

1,3 Liter Kühlmittel sorgen für einen geregelten Wärmehaushalt im Triebwerk. Der Kühlflüssigkeitsstand lässt sich bequem über das linksseitig in den GS Schriftzug integrierte Sichtfenster kontrollieren.
Die Kraftübertragung erfolgt über ein klauengeschaltetes Fünfganggetriebe. Wie im Enduro-Segment üblich, erfolgt der Sekundärantrieb über eine O-Ring-Kette. Für optimale Beschleunigung, gerade beim Anfahren und Überholen, wurde die Sekundärübersetzung mit 16/47 Zähnen (1:2,937) relativ kurz ausgelegt.


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